Zukaufen
Ein fertiges Produkt, eine fremde Firma entwickelt es weiter. Sie zahlen für Nutzung, nicht für Eigentum — und tragen die Abhängigkeit, die oben steht.
- Sofort einsatzbereit
- Kein eigenes Personal nötig
- Keine Kontrolle über Fahrplan und Preis
Im Einkauf ist die Frage alt: selbst herstellen oder zukaufen? Make or Buy. Bei Maschinen, Teilen und Dienstleistungen rechnet das jeder Betrieb durch. Bei Software hat sie sich nie gestellt — kaufen war die einzige realistische Antwort. Das hat sich geändert, und zwar gerade erst.
Das ist keine Zukunftsfrage und keine Geschmacksfrage. Wer heute Software herstellt, tut es mit KI-Unterstützung — auch der Anbieter, dessen Branchenlösung Sie seit Jahren nutzen, und auch der, der Ihnen gerade ein neues System anbietet.
Sie sehen das an den Ankündigungen: Überall entstehen gerade KI-Funktionen in bestehenden Produkten. Was Sie nicht sehen, ist die Rückseite davon. Denn wer die Software baut, entscheidet drei Dinge, die Ihren Betrieb unmittelbar betreffen: was als Nächstes entwickelt wird, was es kostet, und was passiert, wenn es den Anbieter nicht mehr gibt.
Genau deshalb lohnt es sich, die alte Einkaufsfrage jetzt auch auf Software anzuwenden. Nicht weil Selbermachen immer besser wäre — sondern weil es zum ersten Mal überhaupt eine Option ist, über die sich nachdenken lässt.
Zukaufen ist oft richtig. Aber es ist keine reine Kostenentscheidung — Sie kaufen eine Abhängigkeit mit, und die zeigt sich erst später.
Die ehrliche Fassung: Für vieles ist Kaufen weiterhin die richtige Antwort. Der Fehler ist nicht, zu kaufen — der Fehler ist, es nie gerechnet zu haben.
Die Frage wird meistens als Entweder-oder gestellt. Tatsächlich gibt es eine Reihe, und Betriebe bewegen sich darauf mit der Zeit nach unten — nicht mit einem Sprung.
Ein fertiges Produkt, eine fremde Firma entwickelt es weiter. Sie zahlen für Nutzung, nicht für Eigentum — und tragen die Abhängigkeit, die oben steht.
Wir setzen auf einem quelloffenen System auf und passen es an Ihren Betrieb an. Das Ergebnis gehört Ihnen: Quellcode, Daten, Dokumentation. Ich bin dabei der Dienstleister, nicht der Eigentümer.
Ihre eigenen Leute entwickeln, was sie brauchen — mit KI als Werkzeug und mir als Ausbilder. Für kleine Werkzeuge ist das heute realistisch, auch ohne einen einzigen Programmierer im Haus.
Wichtig ist die Richtung, nicht die Stufe. Kein Betrieb springt von Stufe eins auf drei, und keiner muss auf Stufe drei landen. Sinnvoll ist meistens eine Mischung: das Standardgeschäft gekauft, das Betriebsspezifische gebaut, die kleinen Werkzeuge selbst gemacht. Welche Aufgabe auf welche Stufe gehört, ist genau die Frage, die eine Beratung beantwortet.
„Selbst entwickeln" klingt nach einem Vorhaben, das im Mittelstand nichts zu suchen hat. In der Größe, um die es hier geht, ist es etwas anderes: keine Software-Abteilung, sondern kleine Werkzeuge, die vorher niemand gebaut hätte, weil sich der Aufwand nicht gelohnt hätte.
Eigene Werkzeuge sind nur so gut wie die Daten, auf die sie zugreifen. Deshalb steht am Anfang meistens der geordnete Wissensvorrat — beschrieben auf der Seite Firmengedächtnis. Was dort einmal sauber liegt, lässt sich danach immer wieder verwenden.
Eine Übersicht, die drei Datenquellen zusammenzieht. Ein Formular, das Angaben prüft, bevor sie in die Ablage wandern. Eine Auswertung, die jemand bisher monatlich von Hand gebaut hat. Aufgaben mit klarem Rand, bei denen ein Fehler nichts kaputtmacht.
Nicht die IT, sondern die Person, die das Problem hat und den Prozess versteht — die Disponentin, der Meister, die Assistenz der Geschäftsführung. Das ist der eigentliche Umbruch: Fachwissen wiegt heute schwerer als Programmierkenntnis.
Größere Vorhaben bleiben ein Projekt und brauchen jemanden, der es führt. Aber auch dort verschiebt sich etwas: Was ich für Sie baue, übergebe ich so, dass Ihre Leute es danach mit KI-Unterstützung selbst weiterentwickeln können. Das setzt voraus, dass es von Anfang an dafür gebaut und dokumentiert wurde.
Selbst bauen ist kein Selbstzweck. Es gibt Bereiche, in denen ich Betrieben davon abrate — und das gehört zu einer Beratung genauso dazu wie der Fahrplan.
Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, aber für Ihren Betrieb schon. Im kostenlosen Vorgespräch von 60 Minuten sortieren wir, wo Sie stehen und was sich lohnt, genauer anzusehen.