Start · Make or Buy

Gebaut wird mit KI. Die Frage ist, von wem.

Im Einkauf ist die Frage alt: selbst herstellen oder zukaufen? Make or Buy. Bei Maschinen, Teilen und Dienstleistungen rechnet das jeder Betrieb durch. Bei Software hat sie sich nie gestellt — kaufen war die einzige realistische Antwort. Das hat sich geändert, und zwar gerade erst.

Ihre Software wird ohnehin mit KI gebaut.

Das ist keine Zukunftsfrage und keine Geschmacksfrage. Wer heute Software herstellt, tut es mit KI-Unterstützung — auch der Anbieter, dessen Branchenlösung Sie seit Jahren nutzen, und auch der, der Ihnen gerade ein neues System anbietet.

Sie sehen das an den Ankündigungen: Überall entstehen gerade KI-Funktionen in bestehenden Produkten. Was Sie nicht sehen, ist die Rückseite davon. Denn wer die Software baut, entscheidet drei Dinge, die Ihren Betrieb unmittelbar betreffen: was als Nächstes entwickelt wird, was es kostet, und was passiert, wenn es den Anbieter nicht mehr gibt.

Genau deshalb lohnt es sich, die alte Einkaufsfrage jetzt auch auf Software anzuwenden. Nicht weil Selbermachen immer besser wäre — sondern weil es zum ersten Mal überhaupt eine Option ist, über die sich nachdenken lässt.

Gemietete Funktionen, fremde Fahrpläne.

Zukaufen ist oft richtig. Aber es ist keine reine Kostenentscheidung — Sie kaufen eine Abhängigkeit mit, und die zeigt sich erst später.

Was Sie nicht in der Hand haben

  • Welche Funktionen entwickelt werden — der Fahrplan richtet sich nach dem Durchschnitt aller Kunden, nicht nach Ihrem Betrieb
  • Was sie kosten. Neue Funktionen kommen meist als neues Modul oder als höherer Tarif
  • Wann etwas abgekündigt wird, das Sie täglich brauchen
  • Ob es den Anbieter in fünf Jahren noch gibt. Wird er übernommen oder macht er zu, ist Ihre Arbeitsgrundlage ein Verhandlungsgegenstand
  • Was mit Ihren Daten passiert, wenn Sie kündigen wollen

Was dafür spricht

  • Es läuft sofort, ohne Projekt und ohne eigene Leute
  • Jemand anderes trägt Wartung, Sicherheit und gesetzliche Anpassungen
  • Bei Standardaufgaben — Buchhaltung, Lohn, Kasse — ist Eigenbau meist Unfug
  • Die Kosten sind planbar, solange der Anbieter sie nicht ändert
  • Im Schadensfall haftet ein Vertragspartner

Die ehrliche Fassung: Für vieles ist Kaufen weiterhin die richtige Antwort. Der Fehler ist nicht, zu kaufen — der Fehler ist, es nie gerechnet zu haben.

Zwischen kaufen und selbst bauen liegen zwei weitere Wege.

Die Frage wird meistens als Entweder-oder gestellt. Tatsächlich gibt es eine Reihe, und Betriebe bewegen sich darauf mit der Zeit nach unten — nicht mit einem Sprung.

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Zukaufen

Ein fertiges Produkt, eine fremde Firma entwickelt es weiter. Sie zahlen für Nutzung, nicht für Eigentum — und tragen die Abhängigkeit, die oben steht.

  • Sofort einsatzbereit
  • Kein eigenes Personal nötig
  • Keine Kontrolle über Fahrplan und Preis
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Bauen lassen — auf freier Grundlage

Wir setzen auf einem quelloffenen System auf und passen es an Ihren Betrieb an. Das Ergebnis gehört Ihnen: Quellcode, Daten, Dokumentation. Ich bin dabei der Dienstleister, nicht der Eigentümer.

  • Zugeschnitten statt Kompromiss von der Stange
  • Keine Lizenzgebühren pro Arbeitsplatz
  • Ein anderer Dienstleister kann übernehmen
03

Selbst bauen

Ihre eigenen Leute entwickeln, was sie brauchen — mit KI als Werkzeug und mir als Ausbilder. Für kleine Werkzeuge ist das heute realistisch, auch ohne einen einzigen Programmierer im Haus.

  • Änderungen am selben Tag statt im nächsten Quartal
  • Keine laufenden Kosten für Anpassungen
  • Das Wissen bleibt im Betrieb

Wichtig ist die Richtung, nicht die Stufe. Kein Betrieb springt von Stufe eins auf drei, und keiner muss auf Stufe drei landen. Sinnvoll ist meistens eine Mischung: das Standardgeschäft gekauft, das Betriebsspezifische gebaut, die kleinen Werkzeuge selbst gemacht. Welche Aufgabe auf welche Stufe gehört, ist genau die Frage, die eine Beratung beantwortet.

Womit man anfängt.

„Selbst entwickeln" klingt nach einem Vorhaben, das im Mittelstand nichts zu suchen hat. In der Größe, um die es hier geht, ist es etwas anderes: keine Software-Abteilung, sondern kleine Werkzeuge, die vorher niemand gebaut hätte, weil sich der Aufwand nicht gelohnt hätte.

▲ 01

Es braucht eine Grundlage

Eigene Werkzeuge sind nur so gut wie die Daten, auf die sie zugreifen. Deshalb steht am Anfang meistens der geordnete Wissensvorrat — beschrieben auf der Seite Firmengedächtnis. Was dort einmal sauber liegt, lässt sich danach immer wieder verwenden.

▲ 02

Kleine Werkzeuge zuerst

Eine Übersicht, die drei Datenquellen zusammenzieht. Ein Formular, das Angaben prüft, bevor sie in die Ablage wandern. Eine Auswertung, die jemand bisher monatlich von Hand gebaut hat. Aufgaben mit klarem Rand, bei denen ein Fehler nichts kaputtmacht.

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Wer das macht

Nicht die IT, sondern die Person, die das Problem hat und den Prozess versteht — die Disponentin, der Meister, die Assistenz der Geschäftsführung. Das ist der eigentliche Umbruch: Fachwissen wiegt heute schwerer als Programmierkenntnis.

▲ 04

Und das Größere?

Größere Vorhaben bleiben ein Projekt und brauchen jemanden, der es führt. Aber auch dort verschiebt sich etwas: Was ich für Sie baue, übergebe ich so, dass Ihre Leute es danach mit KI-Unterstützung selbst weiterentwickeln können. Das setzt voraus, dass es von Anfang an dafür gebaut und dokumentiert wurde.

Wo ich abrate.

Selbst bauen ist kein Selbstzweck. Es gibt Bereiche, in denen ich Betrieben davon abrate — und das gehört zu einer Beratung genauso dazu wie der Fahrplan.

Finger weg

  • Buchhaltung, Lohn und alles mit gesetzlichen Fristen — hier arbeitet der Gesetzgeber gegen Sie, und ein Anbieter hält das nach
  • Alles, wo ein Fehler Personen gefährdet oder haftungsrelevant ist
  • Anwendungen, die rund um die Uhr laufen müssen, ohne dass jemand im Haus sie betreuen kann
  • Vorhaben, die von einer einzigen begeisterten Person abhängen. Wenn sie geht, steht es still

Dafür lohnt es sich

  • Aufgaben, für die es kein passendes Produkt gibt, weil Ihr Betrieb sie anders macht als alle anderen
  • Auswertungen und Übersichten, die heute in Handarbeit entstehen
  • Brücken zwischen Systemen, die nicht miteinander reden
  • Alles, wo Sie bisher gesagt haben: „Dafür lohnt sich ein Programmierer nicht"

Was gehört bei Ihnen auf welche Stufe?

Diese Frage lässt sich nicht allgemein beantworten, aber für Ihren Betrieb schon. Im kostenlosen Vorgespräch von 60 Minuten sortieren wir, wo Sie stehen und was sich lohnt, genauer anzusehen.

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